Mittwoch, 2. Dezember 2015

DIY Weihnachtskranz

Hallo ihr  Lieben,

heute möchte ich euch, zum ersten mal auf unserem Blog, ein DIY zeigen.
Und zwar bin ich fleißig auf Pinterest unterwegs und sammel Ideen für die diesjährige Weihnachtsdekoration. Ich bin ein absoluter Pinterest Fan und stöbere manchmal stundenlang herum, und suche nach neuen Ideen und Inspirationen.
Ich habe mich, da es mein erster Versuch ist, für einen typischen und einfachen Kranz aus Weihnachtskugeln entschieden.

Was ihr benötigt:
  • Heißklebepistole
  • Weihnachtskugeln in eurer Wunschfarbe
  • Geschenkband, oder ihr macht es wie ich und zerschneidet ein altes T-Shirt 
  • Isolierung , gegebenenfalls einen Styropor-Ring 
  • PU-Schaum zur Stabilisierung der Isolierung 
  • Panzerband
  • Glitzer Deko



1. Schritt
Zu beginn habe ich die Isolierung genommen und sie auf die richtige Größe zugeschnitten. Dann habe ich mit Panzerband die beiden Enden zusammengeklebt und anschließend 2 kleine Löcher mit einem spitzen Gegenstand hinein gestochen. In eine Öffnung habe ich dann PU-Schaum gesprüht bis es in der anderen Öffnung heraus kam. Das habe ich für 2-3 Stunden trocknen lassen. Ihr könnt euch diesen Schritt auch sparen und einfach ein fertigen Ring bzw Halbring aus Styropor kaufen.

2. Schritt
Als nächstes nehmt ihr das Geschenkband, oder ein altes T-Shirt, dass farblich zu den Kugeln passt und schneidet es in 5-6 cm breite Streifen und beklebt den Kranz damit. Ich hatte keine wirkliche Anordnung beim bekleben der Kugeln und habe einfach drauf los geklebt. Man brauch oft ein paar Versuche bis man am Ende zufrieden mit dem Ergebnis ist.





Was sagt ihr zu dem Ergebnis, gefällt es euch? 


Samstag, 17. Oktober 2015

Dümmer See 2015


Verschlafen schaue auf meinen Wecker. 06:12 Uhr. Zeigt mein Wecker neuerdings die Uhrzeit nach amerikanischer Zeitangabe an? Laut meinen Erinnerungen habe ich mich doch um 18:05 Uhr ins Bett gelegt, um mich für 1-2 Stunden "auszuruhen". Erschrocken setze ich mich aufrecht und lasse die letzten Tage Review passieren... 

Mittwoch klingelte es um Punkt 12:00 Uhr an meiner Haustür und eine sehr bekannte Stimme rief durch das Treppenhaus: "Kann ich dir beim runtertragen helfen?". Dankend verneinte ich ihre Frage und nahm schnell meine Reisetasche, Winterjacke und den Schal. Schließlich hat es draußen vor ein paar Stunden angefangen zu schneien und es hatte bis jetzt noch nicht nachgelassen. Glücklich sprang ich in ihr Auto. Der Motor startete und wir machten uns auf dem Weg, um die Anderen abzuholen.

Zwei vollbeladene Autos machten sich nun auf in Richtung Niedersachsen, wo wir für ein paar Tage in dem Ferienhaus eines Freundes übernachten werden. Nach einer schnellen Fahrt, die wir den freien Straßen zu verdanken hatten, ging es in den Supermarkt. Ilona kann euch bestätigen, dass wir eine Menge Quatsch eingekauft haben und gut die Hälfte keine Verwendung gefunden hat. Nichts desto trotz war die Süßigkeitentüte mit gesamten Inhalt am letzten Tag nicht mehr auffindbar :-D 

Nachdem wir den Einkauf ausgeladen haben, die Bettenverteilung geklärt war und wir vier Packungen Tiefkühlpommes verzehrt hatten, machten wir es uns im Wohnzimmer gemütlich, um einen Horrorfilm zu schauen. Da ich vorher die oben genannte Süßigkeitentüte versteckt habe, war es nun an der Zeit sie aus ihrem Versteck zu holen. Leute lasst euch eins gesagt sein: Kuschelsocken und eine Treppe aus Holz sind keine guten Komponenten! Da mein Blutdruck eh schon auf 180 war stiefelte ich - in der rechten Hand mein Kissen und in der linken einem Weihnachtssack ähnlichem Süßigkeitenbeutel, die gefährlichen Treppen runter. Natürlich musste das kommen was passierte. DREI Stufen habe ich übersehen. Es war also regelrecht ein "Sturzflug", den mein Knie leider über sich ergehen lassen musste. Sehr passend für Israel, denn da werden wir (wie sollte es anders sein?!) am ersten Tag direkt schnorcheln gehen. Wenigstens war die Aufopferung nicht umsonst, denn Ilona und ich lachten noch bis spät in die Nacht über diesen Vorfall. 

Der Donnerstag lief ziemlich entspannt ab. Die meisten wollten nach dem Frühstück laufen gehen. Ilona, Lisa und ich blieben währenddessen im Haus und machten unseren Schulkram fertig. Die fünf trafen nacheinander ein und waren von oben bis unten pitschnass! Glück mit dem Wetter hatten wir nämlich nicht unbedingt. Abends kamen noch zwei Freundinnen vorbei und wir feierten ein wenig. Der Abend endete damit, dass ich mit Lisa und Tim tatsächlich in den Dümmer gesprungen bin! 

Da Tim und ich ab 7 Uhr nicht mehr weiterschlafen konnten, beschlossen wir einen kleinen Spaziergang zu machen. Unter anderem haben wir uns unsere Absprungstelle bei Tageslicht angeschaut und mir blieb mir nichts anderes übrig, als mir mit der Hand vor den Kopf zu schlagen. Tagsüber hätte ich nicht einen Zeh in dieses Wasser gesteckt. Bereuen tue ich es allerdings nicht :-D Nach dem Frühstück ging es für fünf Leute wieder Nachhause. Ich selber zählte dazu, da ich morgen schon los fliege und sich mein Koffer nicht von selbst packt. Die Rückfahrt war fast doppelt so lang wie die Hinfahrt, da es auf der Autobahn nur so von Baustellen wimmelte. Nachdem bestimmt 200x "Stiches" auf Dauerschleife gespielt wurde, hatten wir endlich unser Ziel erreicht. 

Und nun schaue ich zum zweiten Mal auf meine Wecker. 9:00 Uhr. Mittlerweile ist es draußen hellgeworden und ich höre leise Schritte im Haus. In 24 Stunden beginnt ein weiteres Abenteuer für mich. Israel und meine Austauschschülerin Ivana warten auf mich. Noch spiele ich mit dem Gedanken mein Laptop mitzunehmen, um vor Ort bloggen zu können. Was meint ihr? 

Wenn ihr eure Augen zusammen kneift, könnt ihr hinten rechts die Absprungstelle sehen. 
Ja, auch Tim und ich kamen pitschnass zurück. :-D
Traurigerweise war das noch nicht mal alles :-D

Donnerstag, 24. September 2015

Buch Review: Die Bestimmung

Hallo ihr Lieben, 
heute erwartet euch mal ein etwas anderer Post. Wer meinen About-Text gelesen hat, weiß schon, dass ich eine Schwäche für Bücher habe. Lesen nimmt einen großen Teil in meiner Freizeit ein und zählt definitiv zu meinen Lieblingsaktivitäten. Aus diesem Grund würde ich gerne meine Liebe zum Lesen mit euch teilen. Wenn auf eurer Seite Interesse bestehen würde, dann lasst es mich wissen :-)

In den letzten beiden Wochen habe ich die Trilogie von Veronica Roth gelesen. Seit Weihnachten stand Die Bestimmung nun schon in meinem Bücherregal. Im Gegensatz zu den Filmen, welche sich ebenfalls in meinem Besitz befinden, hatte ich die Bücher nie angerührt. Der Grund dafür war nicht die fehlende Zeit oder Interesse, sondern mir war einfach bewusst, dass es danach "vorbei" sein wird. Was ich übrigens an Mehrteilern hasse! Allerdings kommt nun bald der dritten Teil in die Kinos und ich wollte wenigstens bei einem Film der Trilogie das Buch vorher gelesen haben. 

Band 1 
DIE BESTIMMUNG
 "Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice sich entscheiden muss, als sie sechzehn wird. Sie weiß: Es ist die wichtigste Wahl ihres Lebens, denn sie entscheidet über ihre Familie, ihren Freunden, ihrer Feinde. Doch der Test, der über Beatrice innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist Unbestimmt. Die aber gelten in der Welt, in der sie lebt, als hoch gefährlich..." 


Der erste Band beschäftigt sich hautsächlich mit dem Fraktionswechsel und der jeweiligen Initiation, die Tris bei den Ferox ablegen muss. Außerdem lernt sie Four kennen und lieben. Das Buch ist einfach geschrieben und daher gut zu verstehen. Zu Beginn ist es schwer in die Geschichte reinzukommen, da man noch nicht wirklich mit den verschiedenen Fraktionen vertraut ist und öfters zurückblättern muss, um zuschauen was das nochmal genau für "Menschen" sind. Dies legt sich aber nach ein paar Kapiteln. Durch die vielen plötzlichen Wendungen wird das Buch nicht langweilig und gerade das Ende sorgt dafür, dass man unbedingt den zweiten Band lesen möchte. Außerdem muss man sagen, dass der Film sehr nah an dem Buch gedreht worden ist und nur wenige Vorfälle ausgelassen wurden.


Fazit: 




Band 2
TÖDLICHE WAHRHEIT
 "Tris und Four haben sich endlich ihre Liebe gestanden. Doch der Aufstand hat begonnen und es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen. Als die Unbestimmten angegriffen werden, ist es Tris' Aufgabe, sie zu retten. Ihre Entscheidung bedeutet jedoch, Four zu verlassen und sich mit dem Feind zu verbünden."

Tris hat nun ihre Eltern und ihr Zuhause verloren. Dazu kommt, dass sie einen ihrer engsten Freunde umgebracht hat, der zugleich in einer Beziehung mit ihrer besten Freundin war. Dies kann sie nicht verkrafteten und fällt immer weiter in ein Loch, wo sie niemanden mehr an sich ran lässt. Die Beziehung mir Four leidet sehr darunter und so stehen ständige Streitereien zwischen ihnen. Das Verhalten von Tris kann man gut nachvollziehen, wird aber auf Dauer sehr anstrengend für den Leser. Das Buch endet mit einem sehr dramatischen und unvorhersehbaren Ende, was die Geschichte gerade am Schluss wieder etwas spannender macht.

Fazit: 




Band 3
LETZTE ENTSCHEIDUNG
"Tris und Four machen sich auf, die Welt hinter dem Zaun zu erkunden. So wie Edith Prior es in ihrer Videobotschaft gewünscht hat. Doch es gibt andere, die sich gegen sie stellen. Und auch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als sie das Geheimnis ihrer Existenz aufdecken..."

Und jetzt kommen wir zum letzten und meiner Meinung nach zum (leider) schlechtesten Band. Es beginnt schon damit, dass die Autorin der Geschichte den Zauber nimmt, indem die Figuren nun plötzlich in unsere Welt transportiert werden. Es gab so viele Möglichkeiten, was sich hinter dem Zaun befinden könnte. Ich persönlich hätte da nicht mit so einer einfallslosen Idee gerechnet. Außerdem ist das Buch nun in wechselnden Perspektiven geschrieben, was ziemlich verwirrt, da ständig unschlüssig ist, wer gerade berichtet und die Figuren sich in ihren Gedankenstruktur sehr ähneln. Der nächste Punkt wären die Unmengen an Details und Nebencharaktere, die überhaupt keinen Nutzten im Buch finden. Dazu kommen noch die  zahllosen Tode, die einfach nicht hätten sein müssen.  Das absolute No-Go? Tris stirbt! Nachdem die Liebesgeschichte zwischen Four und ihr endlich eine Wendung nimmt, in der sie eine gemeinsame Zukunft haben, als Tris endlich erkennt, dass sie nicht sterben will, opfert sie sich plötzlich für ihren Bruder mit dem sie in drei Bänden keine Beziehung aufbauen konnte. Danach kann man eigentlich gar nicht mehr weiter lesen, weil man so enttäuscht und verärgert ist...

Fazit: 


Habt ihr die Bücher gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr sie und vor allem wie fandet ihr das Ende? 

Sonntag, 6. September 2015

FOCUS.

Hallo ihr Lieben, 
lange habe ich mich nicht mehr bei euch gemeldet und das aus einem einfachen Grund: Schule. Wie bei den meisten anderen Schülern auch, steht die Klausurenphase wieder unmittelbar vor der Tür, dass heißt also lernen, lernen, lernen

Bis zu den Herbstferien wird es auch so bleiben, allerdings sind es bis dahin "nur noch" vier Wochen und denen werde ich mit großer Vorfreude entgegen fiebern. In den Herbstferien steht für mich eine Menge auf dem Programm. Ich werden nämlich für ein paar Tage nach Dresden fahren und meiner zukünftigen Uni einen Besuch abstatten. Am letzten Ferientag geht es für mich dann endlich nach Israel! Ich freue mich schon rießig und kann es kaum erwarten ein neues Land kennen zulernen. Es handelt sich übrigens um einen Schüleraustausch, der von meiner Schule und der Stadt organisiert wird. Fünf Tage leben wir alleine in den Familien und die andern fünf Tage machen wir eine Rundreise quer durch das Land. Dort werden wir dann in verschiedenen Hotels untergebraucht. Mit dabei sind 10 Schüler meiner Schule und 10 des Gymnasiums, vier Lehrerinnen und sogar der Bürgermeister. Es kann also nur gut werden! :-)
   
Morgen fängt mein fünftägiges Praktikum als Hotelmanagerin an und ich muss zugeben, dass ich schon ein wenig nervös bin. Ilona ist währenddessen mit ihrem Sport LK segeln. Wohlmöglich könnte es kommende Woche also wieder etwas still auf Strong&dedicated werden. 

Bis dahin! 



Montag, 31. August 2015

New in August

Hallo ihr Lieben,

der August ist fast um und der September steht vor der Tür. Die Zeit geht momentan so schnell um, ich habe das Gefühl, dass wir erst letzte Woche Silvester gefeiert haben. :D
Heute habe ich meine erste Klausur geschrieben und es war überraschen gut, obwohl es in dem Raum Sauna ähnlich warm war und die Klausur 5 Stunden ging (ich bin ein wenig stolz auf mich).
Am Sonntag geht es für mich und meinen Sport LK segeln. Ich freue mich sehr auf die Fahrt, denn wir sind eine sehr lustige Truppe. Dafür muss ich diese Woche noch einige Vorbereitungen und Besorgungen machen. Ansonsten ist diese Woche lernen angesagt, da mich direkt nach der Fahrt die nächsten Klausuren erwarten. Jippii!
Außerdem war ich Anfang des Monats in der Stadt auf der Suche nach einer Kette, aber wie üblich ist es nicht bei einem Teil geblieben.





Donnerstag, 27. August 2015

Reisetagebuch: MADRID

21. Juni 2015

"Ich sitze gerade am offenen Fenster, höre dem madrilenisch Stadtleben zu und lasse dabei den Tag ein wenig Revue passieren. Mein Morgen begann mit ganz viel Stress, aber auch Glück. Ich hatte den Abend davor meinen Wecker aus versehen auf 8:30 Uhr gestellt, was natürlich viel zu spät war, da mein Zug schon um 8:52 Uhr abfuhr. Das Schicksal schien es aber gut mit mir zu meinen und so wurde ich um Punkt 7:32 Uhr wach. Erschrocken weil mein Wecker nicht geklingelt hatte, sprang ich unter die Dusche und packte noch schnell meine sieben Sachen zusammen. Mit dem Koffer in der rechten und meiner Kamera in der linken Hand lief ich zu Elli, die mich zum Bahnhof fuhr. Aufgeregt stiegen wir in unseren Zug Richtung Düsseldorf Airport ein und freuten uns auf den Wetterumschwung, der uns nun bald erwarten wird. Alles lief reibungslos und ohne Probleme. Achtzehn Teenager saßen gespannt auf ihren Plätzen, wissbegierig auf ihre kommenden Erfahrungen, die sie in wenigen Minuten machen werden. Der Flug lief zu Beginn sehr entspannt ab, erst zu Hälfte hin wurde es merkwürdig. Als die Stewardess irgendetwas von "Turbulencias, Turbulencias" ins Mikro nuschelte, breitete sich eine leichte Hysterie in unseren Klassenverband aus, nur die ganzen Señoras saßen entspannt in ihren Sesseln. Die Señores brauche ich gar nicht erst erwähnen, denn die haben den kompletten Flug eh einfach geschlafen! Da wird einem der klare Unterschied zwischen den verschieden Nationen direkt wieder vor die Augen geführt. Nach 15 minütigen Hin und Her Geschaukel und dem passenden Schleifen fliegen, kam es zu einer sehr holprigen Landung - aber hey ich lebe noch! Am Flughafen wurden wir von einem Minibus abgeholt und zu unserer Schule gefahren, in der wir super lieb in Empfang genommen und mit reichlich Getränken versorgt wurden. Nach einer kurzen Einführung wurden wir namentlich aufgerufen und zu unseren Ersatzmuttis gebracht. Als Hannah und ich als erstes aufgerufen wurden, kamen wir in eine super schöne Halle, wo bereits die Mütter warteten. Auf dem ersten Blick fiel mir direkt eine nett aussehende Frau auf, die ich sofort ins Herz geschlossen hatte. Von daher wollte ich unbedingt sie, als Ersatzmama haben und wer sagt es? Sie wurden es auch! Sofort fing sie an zu quatschen und uns Fragen zu stellen. So überrumpelt wie wir waren, haben wir natürlich kein Wort verstanden und starten sie nur schockiert an. Dies legte sich aber nach kurzer Zeit. In unserem neuem (kurzem) Zuhause hat sie uns eine kleine Einführung gegeben und verließ danach das Haus um ihre Tochter bei einer Tanzaufführung zu unterstützen. Wir, nun ganz alleine, luden zwei Mitschülerinnen ein und suchten den nächsten Supermarkt in dem Barrio. Danach sprang ich in unseren Gemeinschaftspool und genießte das Wasser auf meiner Haut. In dem Moment fiel mir auf, wie sehr mir das gefehlt hat und fand mich endlich selber wieder, denn genau das bin ich. Ich fühle mich so wohl in dem Wasser mit den Vätern die ihren Kindern das Schwimmen beibrachten und den hübschen Chicas die am Beckenrand zu den Jungs rüber schauten. In diesem Moment merkte ich erst wie glücklich ich bin und wie sehr ich das alles liebe. Noch mehr Bestätigung bekam ich, als ich meine Haut nach dem duschen mit Aftersun eingecremt hatte und eine leichte Bräune auf meiner Haut erkannte. Unglaublich glücklich, dass sind die Worte die mich gerade beschreiben. 
Nach einem langen Abendessen mit sehr, sehr vielem Gequatsche und Gestikulieren (die Spanier sind absolute Meister darin!) waren wir gerade noch unten im Garten am Pool - und wir waren nicht alleine. Ungefähr 20 Kinder saßen an einem rießigen Tisch und quatschten. Die Kleineren spielten mit ihren Puppen auf dem Spielplatz und hatten einfach Spaß. Die Älteren saßen an Tischen und quatschten. Wann sieht man so etwas mal in Deutschland, dass man sich abends, um kurz vor 24:00 Uhr, noch mit Freunden zum quatschen trifft? 
In einem Satz: Ich liebe es! Nun liegen wir beide totmüde im Bett, lauschen aus dem offenen Fenster und sind wissbegierig auf alles was noch kommt. 

Aber vor allem sind wir glücklich...

Donnerstag, 20. August 2015

stay positive

Hallo ihr Lieben,


vor einigen Tagen ging in NRW die Schule wieder los. Ich hoffe, dass ihr einen angenehmeren Schulanfang haben werdet beziehungsweise hattet. Meiner war grauenvoll. Als ich letzte Woche Mittwoch meinen Stundenplan bekommen habe sind mir quasi die Augen aus dem Kopf gefallen. So einen schrecklichen Plan habe ich noch nie gehabt und ausgerechnet in dem entscheidenden Jahr muss ich mehrmals die Woche bis zur 10. Stunde in der Schule bleiben. Und meine Freistunden wurden so genial gelegt, dass ich immer warten darf. Also schlimmer hätte es mich nicht treffen können. Da das noch nicht genug war, haben wir auch schon die ersten Termine für unsere Klausuren bekommen. In diesem Monat noch schreiben wir unsere LK Klausuren. Überrumpelt wäre untertrieben. Eigentlich muss ich genau in diesem Moment anfangen zu lernen, aber ihr kennt das bestimmt, erst wenn es wirklich knapp wird und der Druck hoch ist lernt man am ehesten. Also versuche ich mit meinem wahrscheinlich harmlosem Alltagsstress umgehen zu können und ihn zu akzeptieren, mir bleibt ja nichts anderes übrig :D